15 innovative und kreative Sozialprojekte wurden am 1. Mai zum
bereits vierten Mal mit der SozialMarie ausgezeichnet. „living books“,
die „lebende Bibliothek“, erreichte den mit 15.000 Euro dotierten
ersten Preis der SozialMarie 2008. Männer und Frauen stellen sich in
der Veranstaltungsreihe dabei als „lebende Bücher“ zu unterschiedlichen
Themen dem Dialog mit den Besuchern. Dabei werden auch kritische Themen,
die üblicherweise Vorurteile und Stereotypen auslösen, auf interaktive
Weise erarbeitet.
Mit dem zweiten Preis und damit mit 10.000 Euro prämiert wurde das Projekt „SBS – Small Business Starter“ an der oberösterreichischen Justizanstalt Suben, mit dem straffällige Asylbewerber auf die Rückkehr und berufliche Eingliederung in ihrer Heimat vorbereitet werden.
Das ungarische Sozialprojekt „Roma help Roma“ erreichte den mit 5.000 Euro prämierten dritten Preis für seine erfolgreiche Verknüpfung von Bildung, Arbeit und interkulturellen Dialog speziell für die Randgruppe der Roma. Weitere zwölf Projekte wurden von einer Expertenjury mit Anerkennungspreisen (jeweils 1.000 Euro) prämiert.



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Justizministerin Maria Berger wird im kommenden Jahr das Projekt „Frauen-Rechtschutz“ unterstützen
Als
diesjähriger Ehrenschützerin ist Justizministerin Dr. Maria Berger
gleicher Zugang zum Recht ein besonderes Anliegen. Vereine wie der prämierte
Verein „Frauen-Rechtsschutz“ leisten wertvolle Arbeit dabei,
Barrieren beim Zugang zum Rechtssystem abzubauen und Opferrechte –
die in diesem Fall eben auch immer Frauenrechte sind – zu wahren.
Frau Bundesministerin Berger freut sich daher, diesen Verein im kommenden
Jahr bei seiner Arbeit zu begleiten.
Markus Rogan übernimmt Patenschaft für Projekt „gabarage upcycling design“
Schwimm-Weltmeister
Markus Rogan hat 2008 gemeinsam mit Frau Bundesministerin Dr. Maria Berger
den Ehrenschutz über die SozialMarie übernommen. Markus Rogan
nimmt sich persönlich des Projekts „gabarage upcycling design“
an, das speziell für ehemalige Drogenabhängige eine attraktive
und kreative Beschäftigungsmöglichkeit schafft. Über die
Hilfe zur Selbsthilfe wird Initiative und Selbstbewusstsein bei den betroffenen
Gruppen erreicht.